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ER hält sich für einen Schriftsteller, wartet auf seine Entdeckung und hat sich von den letzten Ersparnissen seiner Freundin eine Kettensäge gekauft. Diese probiert er in Kostüm und Maske aus dem Film "The Texas Chain Saw Massacre" vor dem Videorekorder aus. Da kommt SIE, die gerade ihren Job als Bardame verloren hat, nach Hause ... Diese "Tour de Farce" wurde 1994 im Hamburger Thalia-Theater uraufgeführt und erlebte noch im selben Jahr 17 Inszenierungen. Seitdem von mehr als 200 Bühnen gespielt, u.a. Januar 2004 Premiere in Peking. Die rasante Inszenierung von Florian Brüggler bringt den skurrilen Teufelskreis von Ängsten und Schutzventilen sowie Sehnsüchten und deren Ersatzbefriedigungen, aber auch die zarten und menschlichen Züge der Figuren zum Vorschein. Autor: Helmut Krausser Regie und Bühne: Florian Brüggler Spiel: Julia Lazek (SIE), Michael Welz (ER) Florian Mader (Kommandant), Andreas Berecz, Oskar Welz (Super-Cops) Regieassistenz: Arbesa Isufi Licht- und Tontechnik: David Strickner Kostüme: Victoria Lazek Öffentlichkeitsarbeit: Aufführungsrechte: S. Fischer Verlag / Frankfurt am Main Musik: Nick Cave, Slipknot Kooperation: OFF-Theater Vorstellungen: 17.-21.10, 24.-28.10., 2.-4.11., jeweils 20:00 OFF-Theater: Wien 7., Kirchengasse 41 Wir danken der Bezirksvorstehung Wien Neubau und der Leiterin der Kulturkommission, Frau Mag. Madeleine Reiser, für die Unterstützung! Der Schriftsteller Helmut Krausser ![]() Helmut Krausser, geboren am 11. 7. 1964 in Esslingen am Neckar, wuchs in München-Schwabing und Germering auf. Nach dem Abitur 1985 arbeitete er u. a. als Nachtwächter, Opernkomparse, Zeitungswerber, Popsänger, Rundfunksprecher und Journalist. Von 1985 bis 1989 studierte er provinzalrömische Archäologie, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der Universität München, führte sein Studium jedoch nicht zuende. 1985/86 lebte er halbasozial und wohnungslos quasi auf der Straße. Im Jugendsender "Pop Sunday" des Bayerischen Rundfunks (2. Hörfunkprogramm) konnte er zwischen 1983 und 1987 erste Kurzprosatexte publizieren. Einige dieser Texte wurden später - in überarbeiteter Form - im Prosaband "Spielgeld" publiziert. Bereits mit Anfang zwanzig beteiligte sich Krausser an "Sage und Schreibe", einem Autorenworkshop des Kulturreferates der Stadt München. 1989 bis 1991 lebte er zeitweise in Berlin. Im September 1991 heiratete er Beatrice Renauer, die in seinem Roman "Melodien" als Mitarbeiterin genannt wird. 1993 war er Teilnehmer des Klagenfurter Wettbewerbs um den Ingeborg-Bachmann-Preis. Im Juni 1994 hielt er zwei "Vorlesungen zur Poetik" an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Helmut Krausser lebt in Gilching bei München. Preise und Auszeichnungen: Literaturstipendium der Stadt München (1989). Tukan Preis für "Melodien" (1993). "Liebe, Mythos, Tod - ich liebe es, das Große in unsere Zeit hineinzutragen." Der selbstbewußte Schriftsteller Helmut Krausser, der sich bereits in jungen Jahren ein umfangreiches Werk erschrieben hat, scheut weder große Themen noch große Gesten. Er beherrscht virtuos die unterschiedlichsten Stile und Sprechweisen, er bewegt sich in den Kleinformen des Erzählens ebenso sicher wie im Genre des postmodernen, erzählerisch komplexen und weit ausholenden Romans. Einige ausgewählte, stets wiederkehrende Leitmotive bestimmen sein Werk: Neben "Liebe, Mythos, Tod" sind dies der Selbstverlust der Person im Wahnsinn und die Dialektik des Schönen und des Schrecklichen, mit der Krausser auf die romantische Ästhetik ebenso wie auf die Decadence-Literatur der Moderne referiert. Julia Lazek wurde in Wien geboren und erhielt ihre Ausbildung am Konservatorium der Stadt Wien und am Mahler-Konservatorium. Noch während der Ausbildung wurde sie an das Theater in der Josefstadt ("Mein Freund" - Nestroy und "Sappho" - Grillparzer) engagiert. Nach dem Schauspieldiplom spielte die junge Künstlerin u. a. in "Popcorn" von Ben Elton (Wiener Interkulttheater), "Die Gerechten" von Albert Camus, "Frische Luft" von Ben Elton (Wiener Urania), Geliebter Kampf (Stadtinitiative) - alle in der Regie von Florian Brüggler sowie in "Liebelei" von Arthur Schnitzler (Theater Gruppe 80) in der Regie von Helmut Wiesner. Auch war sie in Fernsehproduktionen (Lisa-Film) zu sehen. An der Volksoper Wien debütiert Julia Lazek als Katzie Steininger in der Neuproduktion "Der Graf von Luxemburg". zum Seitenanfang Florian Brüggler * 7.2.1977, Wien 1998 Beginn des Studiums an der Schauspielschule Krauss Engagement am Theater in der Josefstadt bis Juni 2000: Des Teufels General/SS-Offizier Das Leben ein Traum/ 1.Diener Der grosse Zauberer/Armand Die schlimmen Buben/Fritz Der Schwierige/Gesellschafter Der Verschwender/Magier Amphitryon/Merkur Weiterbildung: Ausbildung zum Filmschauspieler und Regisseur am Hollywood Acting Workshop Los Angeles sowie an der Internationalen Filmschule in Köln Tätigkeit als freier Schauspieler in Werbung, Film und Fernsehen Akademie Filmarbeiten in Los Angeles und an der Filmschule Köln Werbeauftritte für Mazda und Klaxmax Moderation für RTL II Wie die Zeit verrinnt/Daniel Exzess/Kurt Julia - Eine Frau geht ihren Weg/Kellner Kommissar Rex/Ehemann Mit der Gründung der Theatergruppe "Popcorntheater" 2003, Regietätigkeit an vier Produktionen im Interkulttheater: Life in Pink Five for Breakfast Shallow Grave Popcorn Wiedereröffnung des Theaters in der Urania mit A. Camus "Die Gerechten" im November 2004 anschließend Deutsche Erstaufführung Ben Elton "Frische Luft" im Juni 2005, Wiener Urania Letzte Produktionen: "Geliebter Kampf" eine Shakespeare Collage aus 7 Stücken, im März 2006, Stadtinitiative Wien, Dramaturgie: Florian Brüggler/ Arbesa Isufi "Lederfresse mit der WROOMMM Kettensäge" (Helmut Krausser), OFF-Theater Wien Verfasste Stücke: "Nachkriegszeit", "Philatelie" zum Seitenanfang Michael Welz 1953 geboren in Skelleftea, Schweden. Kunst- und Kunstgeschichtsstudium in Wien Schauspielausbildung bei Uwe Falkenbach, Ute Lasch, John Colton, Erika Kazubko, Ingrid Sturm, Brigitta Prochazka, Schule des Theaters Theater: 2007 Anatol in "Abschiedssouper" (Arthur Schnitzler), OFF THEATER Wien 2006 Ewill (HR) in "Bruchstücke.Paarweise." (Linde Prelog), Stadtinitiative Wien, ars femina (Rathaussaal Amstetten), Kunsthaus Horn, Kunsthof Neu-Pölla, Kunstwoche Grafenschlag, Interkult-Theater Wien, Jugendgästehaus Graz. 2005 in "Eine lange Nacht mit Elias Canetti - Der Ohrenzeuge", Urania Wien Silvester-Show "Dinner for ..." mit Anna Nowak, (HR), Hauptplatz von Weitra (Waldviertel). gruppe spielzeit-Produktion Performance "Translocation", Litschau. 2004 Frank (HR), Tewson, Geoffrey in "FENN" (Caryl Churchill), Studio 3, ORF Radio-Kulturhaus VoiceOvers für "La Mort et le jeune homme" (Rachid Ouramdane/Ass. Fin Novembre), ImPulsTanz-Festival, Schauspielhaus Wien "lesung im affekt", literarische Performance mit Thomas Havlik und DJ trashterrier, Club International, Wien Dr. Miranda in "Der Tod und das Mädchen" (Ariel Dorfmann), Regieübung für die Filmakademie (Prof. Michael Haneke), mit Gudrun Liemberger und David Oberkogler, Regie: Vienzenz 2003 "cine acts", Performance, mit Paul Seidl und Thomas Havlik, Altes Kino, Heidenreichstein "Zufrieren", HR, Altes Kino, Heidenreichstein 2002 "Lesung im Affekt", Bilderklavier, mit Thomas Havlik - Lesung im "Alten Kino", Oberndorf bei Melk Film: 2006: Böser Clown in Musikvideo "I can remember" (Con Art) 2005 HR in zwei Wettbewerbsfilmen: "Kuh" (1. Preis) und "Der Auszucker" des Internationalen Filmfestivals der Filmakademie in der Urania Rainer in "Potio", Regie: Vienzenz 2004: HR in "Entführer, Entführter", Filmakademie, Regie: Vienzenz 2003 Oberinspektor Ziegenbock (HR) in "Hausdurchsuchung" von Vienzenz, Kurzfilm Vater in "Bei uns" von Stefan Bohun, Kurzfilm Franz Cervik (HR) in "Der Auszucker" von Vienzenz, Kurzfilm Psychologe in "Irgendwo dazwischen" von Christine Ajayi, Kurzfilm Inspektor in "Ausgezahlt", Kurzfilm (16 mm), Regie: Judith Hasleder Sancho Pansa in "Aldonza" von Vienzenz, Kurzfilm 2002: Fridell (HR) in "That happens ..." von Christine Ajayi, Kurzfilm Homepage: http://michaelwelz.at/ zum Seitenanfang |
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